Wenn du vergessen solltest, eine Story als Werbung zu kennzeichnen, so kann das nach 6 Monaten immer noch strafrechtlich verfolgt werden. Das soll sich nun ändern, fordert die Bundesregierung – und will dafür ein Gesetz beschließen. Meinung versus Werbung. Kennzeichnungspflichten nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb bestehen nur bei geschäftlichen Handlungen. Das Landgericht München wies die Zivilklage übrigens ab mit der Begründung, dass es sich in jenem Fall nicht um unlautere Werbung handele, weil „informierte Leser“ wüssten, dass Hummels mit ihrem Instagram-Profil kommerzielle Interessen verfolge. Beim Influencer Marketing stehen insbesondere drei Gesetze im Mittelpunkt, deren Vorgaben zu beachten sind: Dies sind der Rundfunkstaatsvertrag (RStV), das Telemediengesetz (TMG) und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG).. RStV, TMG und UWG enthalten die Vorgabe, werbliche Inhalte einer … Natürlich stellt nicht jede Erwähnung eines selbstgekauften Produktes Werbung dar. Lesen Sie § 14 BtMG kostenlos in der Gesetzessammlung von Juraforum.de mit über 6200 Gesetzen und Vorschriften. ... Hierbei ist es meines Wissens so, dass der Blogger dies nicht als Werbung kennzeichnen muss, solange das Rezensionsexemplar nicht teurer als 1.000 Euro ist. Es kommt oft auf den Einzelfall an, ob man einen Beitrag als Werbung kennzeichnen muss. Und was sagt das Gesetz (vielmehr: Die Gesetze)? Laut Gesetz des Rundfunkstaatsvertrages: „Werbung muss als solche leicht erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote angemessen durch optische und akustische Mittel oder räumlich abgesetzt sein (§58 Absatz 3 in Verbindung mit §7 Abs. Nach Prozessen gegen Markenbotschafter will die Bundesregierung Klarheit schaffen. Endlich Klarheit durch neues Gesetz? Wo kein Kläger, da kein Angeklagter. Anwendbare Gesetze – RStV, TMG, UWG. Diesen hätte sie, so der Vorwurf, als Werbung kennzeichnen müssen. 3 Rundfunkstaatsvertrag).“ Das Justizministerium hat ein neues Gesetz angekündigt, das regeln soll, wann Influencer in sozialen Medien Postings als Werbung kennzeichnen müssen. Wann ein Beitrag als Werbung zu kennzeichnen ist, soll eindeutiger geregelt werden. Doch Hummels argumentierte, für ihr Instagram-Posting sei gar kein Geld geflossen. Egal ob Posting oder Story: Werbung bleibt Werbung, selbst wenn sie nach 24 Stunden wieder verschwindet. Fazit. Bis dato existiert kein eindeutiges Gesetz, das genaue Vorgaben vorschreibt. Wie du diese Regeln umsetzt, ist natürlich dir überlassen. Trotz der Antworten und der Matrix muss jedem, der im Netz unterwegs ist, eines klar sein: „Es ist grundsätzlich schwierig, diesen Bereich zu pauschalisieren“, sagt sie. Derzeit ist nicht ganz eindeutig, wann Influencer Werbung entsprechend kennzeichnen müssen. Lediglich die Kennzeichnung der Kooperation am Ende des Beitrags wird empfohlen. … Die Urteile führten schließlich dazu, dass viele Influencer nun einfach alle Posts als Werbung kennzeichnen mit dem absurden Ergebnis, dass sodann überhaupt nicht mehr ersichtlich ist, für welche der Instagrambeiträge der Influencer vom Unternehmen beauftragt wurde und für welche gerade nicht. Verkürzt gesagt: Entscheidend ist nicht die Herkunft des Produkts, sondern ob am Ende versteckte Werbung steht. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) „Unlauter handelt auch, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern sich dieser nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt, und das Nichtkenntlichmachen geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte.“ (§ 5a …